Isla de Lobos★★
Zwischen Fuerteventura und Lanzarote liegt die winzige Isla de Lobos — nur 4,6 km² groß, unbewohnt und seit 1982 Naturschutzgebiet. Der Name stammt von den Mönchsrobben (lobos marinos), die hier einst heimisch waren und heute leider ausgestorben sind. Was geblieben ist: ein Naturparadies mit kristallklarem Wasser, einer Vulkanlandschaft en miniature und einer Ruhe, die man auf den Hauptinseln vergeblich sucht.
Die Überfahrt ab Corralejo dauert nur 15 Minuten mit einem Wassertaxi (Hin/Rück 15 €, mehrere Anbieter). Achtung: Seit 2019 ist die Besucherzahl auf 200 Personen gleichzeitig beschränkt. Eine kostenlose Genehmigung muss vorab online beantragt werden über die Website des Cabildo de Fuerteventura (lobospass.com). In der Hochsaison (Juli–September) unbedingt 1–2 Wochen vorher reservieren!
Was es zu sehen gibt
- Playa de la Concha (Lobos): Eine perfekte Halbmondbucht mit türkisem Wasser — einer der schönsten Naturstrände der Kanaren. Flach, ruhig, ideal zum Schnorcheln.
- Montaña de la Caldera (127 m): Wanderung zum Vulkankrater (45 Min. vom Anleger). Rundumblick über Lobos, Fuerteventura und Lanzarote.
- El Puertito: Winzige ehemalige Fischersiedlung mit natürlichem Felsschwimmbecken. Hier lebte bis in die 1960er eine Handvoll Fischer.
- Faro de Martiño: Kleiner Leuchtturm an der Nordspitze. Schöner Spaziergang, einsam.
Wichtig: Auf Lobos gibt es weder Restaurants noch Trinkwasser. Alles selbst mitbringen! Müll wieder mitnehmen. Sonnenschutz und festes Schuhwerk (Vulkangestein) sind Pflicht.
💡 Tipp
Der perfekte Lobos-Tag: Frühes Boot (9:30 oder 10:00), erst Wanderung zur Caldera (kühler am Morgen), dann Playa de la Concha zum Baden und Picknicken, Rückfahrt am frühen Nachmittag. Schnorchelausrüstung mitnehmen — die Unterwasserwelt rund um Lobos ist überraschend artenreich.