D-Day-Strände & Erinnerungsorte
Am 6. Juni 1944 — dem D-Day — landeten die Alliierten an der normannischen Küste, um Europa von der nationalsozialistischen Besatzung zu befreien. Die Strände und Gedenkstätten gehören zu den bewegendsten Orten der Welt.
Die fünf Landungsstrände
- Utah Beach (US) — westlichster Strand, heute Utah Beach Museum mit B-26-Bomber-Replik
- Omaha Beach (US) — der blutigste Strand am D-Day; Colleville-sur-Mer mit dem amerikanischen Soldatenfriedhof (9.388 Gräber, ergreifender Ort)
- Gold Beach (UK) — Arromanches mit Resten des künstlichen Hafens „Mulberry B" — bei Ebbe noch sichtbar
- Juno Beach (Kanada) — Courseulles-sur-Mer mit Juno Beach Centre
- Sword Beach (UK) — östlichster Strand bei Ouistreham, nahe Caen
Wichtige Gedenkstätten
- Mémorial de Caen — eines der bedeutendsten Friedensmuseen Europas, kompletter Überblick über den Zweiten Weltkrieg, Kalter Krieg und das 20. Jahrhundert
- Pointe du Hoc — dramatische Klippen, von US Rangers im Steilangriff erstürmt; Bombenkrater bis heute sichtbar
- Bayeux War Cemetery — größter Commonwealth-Friedhof in Frankreich (4.144 Soldaten)
- Sainte-Mère-Église — erste befreite Stadt; Fallschirmspringer-Effigie hängt am Kirchturm (Eindeutige Pole-John-Steele-Episode)
- La Cambe — deutscher Soldatenfriedhof (über 21.000 Gräber)
Wie besuchen
- Geführte Touren aus Bayeux oder Caen — halbtägig, ganztägig oder mehrtägig (auf Englisch und Französisch). Anbieter: D-Day Battle Tours, Bayeux Shuttle, Overlord Tours
- Selbstgeführt mit Mietwagen entlang der Küste — ca. 80 km Fahrtroute über alle 5 Strände
- Pflicht für Geschichts-Interessierte: 1-2 Tage einplanen
