Geschichte Irlands · Abschnitt 5/5

Die Troubles (1968–1998)

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Die Troubles (1968–1998)

Die Troubles waren ein dreißig Jahre währender Konflikt in Nordirland zwischen Unionisten (protestantisch, pro-britisch) und Nationalisten (katholisch, pro-irisch). Über 3.500 Menschen kamen ums Leben.

Der Auslöser war die Bürgerrechtsbewegung der 1960er. Der Bloody Sunday (30. Januar 1972, 14 Tote durch britische Soldaten in Derry) radikalisierte beide Seiten. IRA und loyalistische Paramilitärs führten Bombenanschläge und Attentate durch.

Das Karfreitagsabkommen (10. April 1998) beendete den Konflikt: Machtteilung, grenzüberschreitende Institutionen, das Recht auf Volksabstimmung über die Wiedervereinigung. Der Brexit hat die Grenzfrage wieder aufgeworfen und die Spannungen verschärft.

Achtung

Die Troubles sind in Nordirland kein abstraktes Geschichtsthema — viele Menschen haben Angehörige verloren. Sei sensibel bei Begriffen: „Derry" oder „Londonderry", „Nordirland" oder „der Norden" — jede Bezeichnung signalisiert eine politische Position.

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