Los Cristianos & Playa de las Américas★★€€
Der touristische Süden Teneriffas — Sonnenschein an 350 Tagen im Jahr, auch wenn der Norden wolkenverhangen ist. Los Cristianos war einst ein verschlafenes Fischerdorf und hat sich trotz Massentourismus einen Rest an Authentizität bewahrt: Der alte Hafen ist noch aktiv (Fähren nach La Gomera), die Altstadt hinter der Strandpromenade hat charmante Ecken, und am Playa de los Cristianos mischt sich die einheimische Bevölkerung unter die Urlauber.
Playa de las Américas dagegen ist purer Tourismus: In den 1970ern auf dem Reißbrett geplant, reihen sich Hotels, Einkaufszentren, Bars und Restaurants entlang der Küste. Es gibt keine historische Substanz, aber dafür das beste Nachtleben der Insel: Die Avenida de las Américas und das Veronicas-Viertel sind bis in die Morgenstunden belebt. Für Party-Urlaub ist Playa de las Américas die erste Adresse.
Strände im Süden:
- Playa de las Vistas — 850 m goldgelber Sand, ruhiges Wasser, ideal für Familien. Liege + Sonnenschirm: 6 €.
- Playa del Camisón — Kleiner, geschützter Strand zwischen Los Cristianos und Las Américas.
- Playa de Troya — Lebhafter Strand direkt an der Promenade, gut für Wassersport.
Siam Park: Der riesige Wasserpark im Thai-Stil wurde mehrfach zum besten Wasserpark der Welt gewählt. Die Tower of Power-Rutsche (28 m Freifall durch ein Haifischbecken) ist nichts für schwache Nerven. Tickets kosten 42 € für Erwachsene, aber der Spaßfaktor ist den Preis wert — rechnen Sie mit 4–6 Stunden.
💡 Tipp
Wer Ruhe sucht, meidet Playa de las Américas und wählt stattdessen Los Cristianos oder Costa Adeje. Das öffentliche Bussystem TITSA verbindet alle Südorte günstig (Tageskarte 10 €). Für Siam Park: unter der Woche und am frühen Morgen kommen, Wochenenden sind überfüllt.