Essen & Trinken · Abschnitt 1/8

Mallorquinische Küche

🇪🇸 Mallorca Reiseführer

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Mallorquinische Küche

Die Küche Mallorcas ist mediterran im besten Sinne: Olivenöl, frisches Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte bilden die Basis. Doch anders als die leichte Küche der griechischen Inseln ist die mallorquinische Tradition überraschend deftig und schweinefleischlastig — ein Erbe der bäuerlichen Selbstversorgung und der „Matances", des traditionellen Hausschlachtens im Winter.

Die Grundpfeiler

Olivenöl aus der Tramuntana (teilweise von 1000 Jahre alten Bäumen), Brot als unverzichtbare Beilage, Mandeln (für Süßes und Saucen), Tomaten (die kleinen „ramellet"-Tomaten hängen in Büscheln an vielen Hausfassaden), Knoblauch und Paprika — das sind die Zutaten, die sich in fast jedem Gericht wiederfinden.

Die mallorquinische Küche ist durch und durch saisonal: Im Frühling dominieren Artischocken und frische Saubohnen (faves), im Sommer Tomaten, Peperoni und Auberginen (die Basis für Tumbet), im Herbst Pilze und Feigen, im Winter Kohl und Schweinefleisch. Diese Saisonalität ist kein Trend, sondern gelebte Tradition — und ein Grund, warum das Essen auf dem Inselmarkt besser schmeckt als im Touristenrestaurant an der Promenade.

Die Farm-to-Table-Philosophie war auf Mallorca längst Alltag, bevor sie in Berliner Restaurants zum Hype wurde. Viele Restaurants, besonders im Landesinneren, beziehen ihr Gemüse vom eigenen Garten, ihr Fleisch vom Nachbarbauern, ihren Wein von der Bodega um die Ecke. Die wachsende Zahl von Agrotourismus-Betrieben verbindet diese Tradition mit gehobenem Reisen.

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