Salzburg & Salzburger Land · Abschnitt 3/9

Mozarts Geburtshaus & Wohnhaus

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Mozarts Geburtshaus & Wohnhaus★★

Getreidegasse 9, 5020 Salzburg
Täglich 9–17:30 Uhr (Juli–Aug bis 20 Uhr)
Einzelticket 14 €, Kombiticket 20 €

Salzburg ist Mozarts Stadt — und lässt einen das auch nicht vergessen. Der 1756 hier geborene Wolfgang Amadeus Mozart ist allgegenwärtig: sein Gesicht auf Schokoladenkugeln, sein Name auf Plätzen, Straßen und Hotels. Hinter dem Kommerz verbergen sich aber zwei authentische Museen, die den Menschen hinter dem Genie zeigen.

★★★ Mozarts Geburtshaus

In diesem gelben Bürgerhaus in der Getreidegasse 9 wurde Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Jänner 1756 geboren. Die Familie lebte hier bis 1773 auf beengtem Raum im 3. Stock. Heute zeigt das Museum originale Instrumente — darunter Mozarts Kindergeige und sein Clavichord —, Briefe, Porträts und Dokumente des Alltags. Man erfährt, wie der Vater Leopold seinen Sohn als Wunderkind durch Europa tourte und wie die Familie zwischen Genie und Geldsorgen lebte.

Das Geburtshaus ist Salzburgs meistbesuchtes Museum — die Räume sind entsprechend klein und oft überfüllt. Komme zur Öffnung um 9 Uhr oder nach 16 Uhr.

Getreidegasse 9. 14 € (Kombiticket mit Wohnhaus 20 €). Täglich 9–17:30 Uhr (Juli–Aug bis 20 Uhr).

★★ Mozarts Wohnhaus (Tanzmeisterhaus)

1773 zog die Familie Mozart in das geräumigere Tanzmeisterhaus am Makartplatz auf der rechten Salzachseite. Hier komponierte der junge Mozart viele seiner frühen Meisterwerke. Das Museum ist moderner und weniger überlaufen als das Geburtshaus, mit Multimedia-Stationen, originalen Notenhandschriften und einer beeindruckenden Sammlung von Mozart-Porträts. Im Tanzmeistersaal finden regelmäßig Kammerkonzerte statt — Mozart in Mozarts Wohnzimmer.

Makartplatz 8. 14 € (Kombiticket mit Geburtshaus 20 €). Täglich 9–17:30 Uhr.

Mozart abseits der Kugeln

Wer Mozart jenseits des Kommerzes erleben will:
Mozarteum — Die Internationale Stiftung Mozarteum (Schwarzstraße 26) beherbergt Mozarts Originalklavier und veranstaltet ganzjährig Konzerte. Im Garten steht das „Zauberflötenhäuschen", in dem Mozart angeblich Teile der Oper komponierte.
Sebastiansfriedhof — Hier liegt Mozarts Vater Leopold begraben (Linzer Gasse 41). Ein stiller, wunderschöner Friedhof im italienischen Stil mit dem Mausoleum des Erzbischofs Wolf Dietrich.
Mozartwoche (Ende Jänner) — Das renommierteste Mozart-Festival der Welt, gegründet 1956. Die Wiener Philharmoniker und internationale Solisten spielen Mozarts Werke an historischen Orten. Karten ab 35 €, Spitzenkonzerte 120–250 €.

💡 Tipp

Spare die 4 € Differenz und kaufe das Kombiticket (20 €) für beide Mozart-Museen. Das Wohnhaus ist oft das bessere Erlebnis — moderner kuratiert, weniger überfüllt und mit dem Tanzmeistersaal ein Ort, an dem man Mozarts Musik in seinem eigenen Raum hören kann.

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