Meeresfrüchte — Schätze aus Atlantik & Mittelmeer
Spanien ist der größte Fischkonsument Europas (nach Island) und einer der größten der Welt. Kein Wunder: Mit über 5.000 km Küste an Mittelmeer und Atlantik ist frischer Fisch allgegenwärtig.
Die Klassiker
- Gambas: Garnelen in allen Variationen — al ajillo (in Knoblauchöl), a la plancha (gegrillt), al pil-pil (mit Knoblauch und Chili). Die besten kommen aus Huelva (Gambas blancas) und Palamós (Gambas rojas)
- Pulpo a la gallega (Pulpo á feira): Galicischer Oktopus, weich gekocht, auf Kartoffeln, mit Pimentón de la Vera und Olivenöl. Am besten in einer Pulpería in Galicien
- Percebes: Entenmuscheln — optisch bizarr, geschmacklich sensationell. Die teuerste Delikatesse Galiciens (80–200 €/kg), da die Percebeiros sie unter Lebensgefahr an den Felsen der wilden Atlantikküste ernten
- Bacalao (Kabeljau): In tausend Variationen — al pil-pil (Baskenland), a la vizcaína (in Tomatensoße), esqueixada (katalanischer Salat mit rohem Stockfisch)
- Merluza (Seehecht): Der meistgegessene Fisch Spaniens — en salsa verde (in grüner Petersiliensoße) ist der baskische Klassiker
- Chiringuito-Kultur: Die Strandbuden (Chiringuitos) an der Mittelmeerküste servieren gegrillten Fisch, Espetos (auf Spießen über Holzkohle gegrillte Sardinen, typisch Málaga) und Fritura malagueña (frittiertes Meeresfrüchte-Sortiment)
💡 Tipp
In Galicien und im Baskenland ist Fisch oft günstiger und frischer als an der Mittelmeerküste, wo vieles für Touristen importiert wird. Die besten Fischmärkte (Lonjas) findest du in Vigo, A Coruña und Getaria.