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Kärnten & Seen · Abschnitt 2/7

Millstätter See — Stille Schönheit

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Millstätter See — Stille Schönheit★★★

Der Millstätter See ist Kärntens zweitgrößter und vielleicht schönster See — 11,5 km lang, bis 141 m tief (der tiefste Kärntens) und im Sommer bis 26°C warm. Was ihn vom Wörthersee unterscheidet: Ruhe. Keine Partyboote, kein Motorbootlärm (streng limitiert), keine Bettenburgen. Stattdessen: bewaldete Ufer, historische Villen, Benediktinerstift und eine Stille, die man hören kann.

Der Hauptort Millstatt (3.400 Einwohner) ist ein Juwel: Das Stift Millstatt (gegründet 1070) ist eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke Kärntens — der Kreuzgang mit seinen 47 Säulen und der Baumzyklus-Skulpturen ist einzigartig. Im Sommer finden in der Stiftskirche die Millstätter Musikwochen statt — Kammermusikkonzerte von Weltklasse in sakraler Atmosphäre (Tickets: 25–45€).

Das Südufer (Orte Seeboden und Döbriach) ist sonniger und wärmer, das Nordufer wilder und steiler. Der Millstätter See Höhensteig (7 Etappen, 200 km, 10.000 Höhenmeter) umrundet den See auf Höhen zwischen 600 und 2.300 Metern — eine der schönsten Mehrtageswanderungen Kärntens.

Baden: Neben den Strandbädern (4–7€ Eintritt) gibt es kostenlose Badeplätze am Südufer bei Döbriach und östlich von Seeboden. Das Wasser hat Trinkwasserqualität — die türkise Farbe kommt vom fehlenden Algenwuchs dank der Tiefe und Reinheit.

💡 Tipp

Die „Badehaus-Sternwanderung" ist perfekt für einen Sommertag: Zwischen Millstatt und Seeboden stehen historische Badehäuser im See — hölzerne Plattformen auf Stelzen, manche über 100 Jahre alt. Einfach reinspringen, ein paar Züge schwimmen, auf dem Holzsteg in der Sonne liegen. Einige sind öffentlich (kostenlos), andere gehören zu Hotels.

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