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Essen & Trinken · Abschnitt 3/8

Knödel — die Seele der Alpenküche

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Knödel — die Seele der Alpenküche

Ohne Knödel ist die österreichische Küche nicht denkbar. Die runden Teigkugeln sind weit mehr als eine Beilage — sie sind ein eigenständiges Universum:

  • Semmelknödel — der Klassiker aus altbackenen Semmeln, Ei, Milch und Petersilie. Zu Schweinsbraten, Gulasch oder solo mit Salat
  • Speckknödel — mit Räucherspeck durchzogen, kräftig und deftig. In der klaren Suppe serviert ("Tiroler Knödelsuppe") oder mit Sauerkraut
  • Leberknödel — mit Kalbsleber, als Suppeneinlage ein Klassiker der Wiener Küche
  • Spinatknödel — grün, vegetarisch, mit brauner Butter und Parmesan serviert. Besonders in Südtirol und Tirol beliebt
  • Topfenknödel — süße Knödel aus Topfen (Quark), mit Butterbröseln, Zimt und Zucker als Dessert
  • Marillenknödel — das sommerliche Highlight: eine frische Wachauer Marille (Aprikose), eingehüllt in Topfen- oder Kartoffelteig, in Butterbröseln gewälzt. Ein Gedicht
  • Zwetschgenknödel — wie Marillenknödel, aber mit Zwetschgen, eher herbstlich

In manchen Wirtshäusern gibt es den "Knödelteller" — eine Auswahl verschiedener Knödel mit Soßen. Eine gute Möglichkeit, sich durch das Sortiment zu essen.

💡 Tipp

In der Wachau (Juni/Juli) unbedingt frische Marillenknödel bestellen! Die Wachauer Marille ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung — süß, aromatisch und von kurzer Saison. Am besten direkt bei einem Heurigen oder Gasthof in Dürnstein oder Spitz.

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